Bewertungen

  1. Nina Stürmer ★★★☆☆

    Ich habe 2020 die Höhere in Grafik abgeschlossen. Ich würde gerne 2,5 Sterne geben Vorteile: Praxisnaher Unterricht, ich arbeite als eine der wenigen meiner Klasse (3 von 30) tatsächlich in der Werbung und kann sagen dass ich viel anwenden konnte. Das Zeug kriegt man aber nicht eingetrichtert da muss man selber schon Bock haben und sich bei den richtigen Lehrern nach vorne setzen. Vorteil? Viel Zeit! Man hat für Aufgaben zum Teil Wochen Zeit, ich habe die meisten Aufgaben in Werbung Design und co in den ersten 2h fertig gemacht. Die restliche Zeit genutzt für Weiterbildung oder bezahlte Jobs oder auch viel geschwänzt und ausgeschlafen - wieder: nur möglich wenn man selber aber auch dran bleibt, für mich war das ein Vorteil. Vorteil: bei mir gab’s gratis obst, überhaupt war die Schule für die langen Schultage (glaube bis 10h!) toll eingerichtet von Hof, liegebereiche (habe mir zum Teil die Matratzen in die Klasse geschoben und während deutsch geschlafen) genug Automaten, nettes buffet etc, Bücherei Nachteile: diese Schule beinhaltet keine Pädagogik. Die Lehrer kommen aus der privat Wirtschaft, die interessieren sich nicht für den Nachwuchs. Als ich 18 wurde habe ich richtig gemerkt wie manche Lehrer mich als Konkurrenz gesehen haben ? Klima mäßig: ganz schrecklich, viel mobbing an dieser Schule. Intelligente Kids mit Internet Anschluss mobben Klassenkameraden zum Teil auf extra gemachten Webseiten. Zu meiner Zeit gab es ne graphische hot or not Website inklusive hate. Ich kenne Schüler die die Schule wegen mobbing verlassen haben. Nachteil: Kunst -> Drogen. Also ich habe mein erstes Mal chemische Drogen auf der schultoilette gezogen. Auf den Klassenfahrten haben wir gekifft und gezogen. Kontrolle gab es nicht. Jedes jahr ist ein schüler gestorben, mal ne überdosis, mal betrunken am steuer, mal magersucht.. Nachteil: ich habe in 5 jahren an dieser schule genau 1 Mädchen im kopftuch und 2 schwarzer SchülerInnen gesehen.. Fazit: du bist auf dich alleine gestellt. Wenn du bock hast auf das was du lernst, dann kann dir die graphische wahnsinnig weiter helfen. Heisst du kannst auch streng zu dir selber sein und zeitmanagement beherrschen. Wenn du einfach nur gerne zeichnest oder fotografierst und matura willst aber keinen plan hast und vorallem beim lernen unterstützung brauchst oder gewisses suchtpotential aufzeigst - gehe nicht auf diese schule. Mich hat diese Schule wirklich traumatisiert als mobbing von Opfer, aber ich muss trotzdem zugeben dass mir die Praxis Ausbildung sehr gefallen hat ! Foto Beweis dass ich da war 2014-2020

  2. TheMorrigan ★☆☆☆☆

    Wer auf eine guter Ausbildung setzt einfach fern bleiben! Leider Gottes werde ich bald das Druck und Medientechnik Kolleg hier absolvieren und kann nur sagen, es lohnt sich überhaupt nicht. Die Lehrerschaft ist so voll, von komplett desinteressiertem Personal, das offensichtlich nur im Klassenraum sitztbweil es warm ist und sich dann durch Home-Office und Staat gleich doppelt bezahlen lässt. Wenn sich darüber beschwert wird, dass im Unterricht nichts unterrichtet wird, ändert das rein gar nichts sondern man bekommt vielleicht ein paar Zuckerl damit man aufhört sich zu beschweren. Es wird mit 3D druck geprahlt aber in Wirklichkeit hat man 2 Semester lang eine Wochenstunde in der man ohne jegliche Anweisungen einfach mal in Fusion 360 machen soll, bei Fragen? Pech gehabt da muss man hoffen Kollegen kennen sich aus. Und das 3D Druck Labor? Zurzeit besteht das aus 3 kaputten 3D Druckern und einem winzig kleinem Prusa der eher in einen Hobbyraum als in ein Labor Gehört. Resin Drucker? Hahaha der war gut, dieses Gerät ist länger kaputt als ich hier studiert habe, Interesse daran ihn zu reparieren gibt es auch nicht. Verbesserungsvorschläge werden gekonnt ignoriert. Während Diplompräsentationen wird unter den Professoren getuschelt, gequatscht und gekonnt nicht aufgepasst nur um dann hinter dem Rücken der beteiligten über die Projekte zu lästern statt wie es sich gehört in einem "professionellen Gespräch auf selber Augenhöhe" darüber zu sprechen. Bei aller liebe einfach nur meiden, es ist es nicht wert. Diese letzten 4 Semester haben mich mehr nerven gekostet als das Diplom jetzt wert ist!

  3. Eliada S. ★☆☆☆☆

    king wer das damals gemacht hat

  1. amelie za ★☆☆☆☆

    Achtung an alle, die überlegen, das Kolleg Fotografie an der Graphischen zu machen: Wenn du denkst, du lernst hier moderne Fotografie – vergiss es. Was du bekommst: Zwangskunstprojekte, düstere Themen, null Bezug zur heutigen Berufswelt und Dozent:innen, die glauben, sie seien an der Angewandten (teilweise auch sehr herabschauend), an der Realität vorbeilehrend. Statt praktischem Know-how bekommst du ein Portfolio, das du kaum verwenden kannst, und eine Ausbildung, die mehr nach Kunsttherapie aussieht als nach Medienpraxis. Noch dazu fallen sehr viele theoretische unnötige Fächer dazu, stundenlanges Analysieren von Künstlern - was bringt mir das denn jetzt? sehr Theorielasting und weniger Praxis. Und das Ganze bei fast 40 Stunden Präsenz, ohne staatliche Unterstützung – viel Stress, wenig Output. Wenn du nicht vorhast, brotlose:r Künstler:in zu werden – überleg dir das zweimal. Ich wollte ursprünglich ein Portfolio aufbauen, das für Agenturen und den Markt relevant ist. Am Ende konnte ich kaum was davon verwenden. Das Degree bringt dir international so gut wie gar nichts. Mein aktuelles Portfolio basiert auf meiner eigenen Arbeit – keine einzige Projektarbeit aus der Graphischen ist geblieben. Warum? Weil die Projekte fast immer unrealistische Ziele verfolgen und am echten Markt vorbeigehen. Diese Schule versucht verzweifelt, die Angewandte zu sein – vergisst dabei aber völlig, dass Themen wie Social Media oder im visuellen Marketing heute viel mehr Zukunft bringen als Konzeptkunst in Endlosschleife. Mein Fazit: Überleg dir gut, was du mit dieser Ausbildung erreichen willst.

  2. FRANZ magger ★★★☆☆

    Ich habe über längere Zeit den Eindruck gewonnen, dass Herr Andre Mädchen deutlich bevorzugt und Jungs im Vergleich oft benachteiligt. Entscheidungen wirken nicht immer objektiv, sondern scheinen davon abzuhängen, wem er mehr Sympathie entgegenbringt – was in einem professionellen Umfeld fehl am Platz ist. Während Mädchen für kleinere Erfolge gelobt werden, müssen Jungen deutlich mehr leisten, um überhaupt Anerkennung zu bekommen. Das wirkt sich negativ auf die Motivation aus und sorgt für ein spürbares Ungleichgewicht in der Gruppe. Fairness und Gleichbehandlung sollten selbstverständlich sein – hier fehlt es daran leider deutlich. Ich hoffe sehr, dass Herr Andre sich dieses Feedback zu Herzen nimmt und in Zukunft alle gleich behandelt – unabhängig vom Geschlecht. (Meinungsfreiheit durch Art. 13 StGG und Art. 10 EMRK ) Sonst top HTL :)

  3. Doina Arapu ★★☆☆☆

    Meine Erfahrung mit dem Fotografie Kolleg 2023 Vorteile: 1. Man bekommt eine Adobe Lizenz für 50€ und kann im Unterricht sowie privat alle Adobe Apps verwenden. 2. Man kann sich gratis Kameras und Objektive ausborgen(Ausnahme wenn man sie nach Hause nimmt dann zahlt man ein paar Euro) 3. Keine Schulgebühren (außer für eigenes Equipment und Ausflüge) Nachteile: 1. Obwohl viel Praxis versprochen wird, ist es in der Wirklichkeit 20% Praxis und 80% Theorie. 2. Die meisten Lehrer sind sehr nett und hilfsbereit(mit ein paar Ausnahmen), aber man muss FAST ALLES SELBER LERNEN. Beim praktischen Unterricht musst du Dinge selber ausprobieren und dann, wenn du Hilfe brauchst, den Lehrer fragen. Also im Grunde genommen wird einem nicht wirklich was gezeigt(nur in den ersten 2-3 Unterrichtseinheiten) sondern man bringt es sich selber bei. Wozu geht man dann ins Kolleg überhaupt? Man könnte das alles auch zu Hause über online Kurse lernen. 3. Die meisten Theoriefächer sind langweilig und teils unnötig. Wozu brauche ich als Berufsfotograf Bildanalyse? Es sollte mehr darum gehen wie man sich selbstständig macht und ein Business aufbaut, nicht wie man Fotos von anderen Fotografen richtig interpretiert. Man wird also auf das Arbeitsleben leider nicht vorbereitet. Lieber stattdessen eine Lehre machen, wenn man wissen möchte wie der Beruf wirklich funktioniert. 4. Da die Ausbildung nur 2 Jahre dauert wird man ständig mit der Anzahl der Aufgaben und Projekte überfordert. Man muss schnell lernen und arbeiten. 5. Nicht für komplette Anfänger geeignet. Man sollte Vorwissen haben, sonst hat man ein Problem.

  1. Anna R ★☆☆☆☆

    Aktuell verdient diese Schule nicht mehr ihren Ruf, für den sie bekannt geworden ist und auch heute noch vom Herrn Direktor den Schüler*innen vorgepredigt wird. Ich habe selbst vor einem Jahr die Ausbildung dort abgeschlossen und spreche daher aus Erfahrung. Die Ausrede, die Schule habe kein Geld mehr, kann nicht jedes Problem, das es dort gibt, argumentieren. 1.Lehrer*innen: Viele Lehrer*innen (nicht alle) sind nicht fähig das interessante Stoffgebiet, indem sie selbst beruflich tätig sind, den Schüler*innen zu vermitteln. Sie helfen den Schüler*innen nicht in die Berufswelt einzusteigen. Sie sind demotiviert und altmodisch und führen auch ihren Unterricht so, was dazu führt, dass eigene spannende Visionen der Schüler*innen nicht wahrgenommen werden. Außerdem leben manche Lehrer*innen in ihrer eigenen Welt, indem sie selbst nicht zum Unterricht erscheinen und die Schüler*innen aber ermahnen anwesend sein zu müssen. Es gibt Fälle, in denen die finanziellen Probleme der Schüler*innen nicht beachtet und ausgeschlossen werden oder skandalöse Handlungen der Lehrer*innen, die unter dem Teppich gekehrt und ignoriert werden. Abgesehen davon finden es manche Lehrer*innen für notwendig sexistische Kommentare abzugeben. 2.Organisation: Die Kommunikation untereinander zwischen den Lehrer*innen und auch dem Sekretariat ist nicht vorhanden, was den Schulalltag erschwert. Das Sekretariat ist außerdem sehr unfreundlich. 3.Budget: Sich als "Schule der Medien" zu bezeichnen, ist hochgegriffen, wenn sie kaum moderne Ausstattung hat. 4.Hierarchie: Es gibt 4 Fachbereiche: Grafik, Fotografie, Multimedia & Druck. Den Fotograf*innen wurde aus Budgetgründen das Papier gestrichen, Multimedia wurde ein ganzes Unterrichtsfach und eine wichtige Arbeitssoftware gestrichen, die Grafiker*innen haben Sofa und Kaffeemaschine im Klassenzimmer. Fazit: Auf den Flyern und Broschüren wird falsches versprochen, denn es wird gerade Mal die Hälfte davon umgesetzt, sodass im Endeffekt Schüler*innen kaum etwas lernen. Das führt zu einem absoluten Bore Out im Unterricht, weil dort kaum etwas passiert und aber einem Burn Out zu Hause, wenn man sich alles selbst mittels Tutorials aneignen muss. Meiner Meinung nach wird man hier überhäuft mit Aufgaben, die überhaupt nicht fordernd sind und die Kreativität nicht fördern. Schüler*innen werden unmotiviert und depressiv. Aber das und was dort alles falsch läuft, interessiert dort niemanden. Hauptsache guter Ruf. Ich würde diese Schule niemandem empfehlen. PS: Tut mir leid an die netten Lehrer*innen, die sich tatsächlich Mühe geben.

  2. Nijat Gafarson ★★★★★

    Leider aus privaten Gründen musste ich mein Abendkolleg Studium temporär mit Januar’20 abbrechen. Dennoch sind die meisten Lehrer sind die beste, besonders mein Klassenlehrer Herr Molzar Günter, der sein Job mit seinem Herzen führt!

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