Ich habe die HBLVA Rosensteingasse erfolgreich abgeschlossen. Fachlich ist die Ausbildung insgesamt sehr anspruchsvoll und gut strukturiert, man bekommt eine solide Grundlage in Chemie und verwandten Fächern. Die Labore sind größtenteils gut ausgestattet, und einige Lehrer*innen sind sehr engagiert und bemühen sich, den Stoff verständlich zu vermitteln. In meinem persönlichen Fall war allerdings der Einstieg in den Arbeitsmarkt nach dem Abschluss deutlich schwieriger als erwartet. Es gibt weniger passende Stellen, als ich gedacht hätte. Ich hätte mir von der Schule mehr realistische Informationen über die tatsächliche Job-Situation sowie mehr Unterstützung beim Übergang in den Beruf gewünscht (z.B. gezielte Berufsberatung, Kontakte zur Industrie, Hilfe bei Bewerbungen). Insgesamt bewerte ich die Schule daher gemischt: fachlich stark, aber aus meiner Sicht zu wenig Fokus darauf, wie schwierig der Arbeitsmarkt in diesem Bereich sein kann und wie man Absolvent*innen konkreter beim Berufseinstieg unterstützen könnte.
Bewertungen
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Heinrich ★★☆☆☆
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Clemens H. ★☆☆☆☆
Top Schule um depressiv/psychisch krank zu werden :)
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Monti Hamsterlot ★☆☆☆☆
Nachdem meine Rezension die den geltenden Richtlinien entspricht deaktiviert wurde hier erneut meine Rezension: Vor 25 Jahren schloss ich erfolgreich den Ausbildungszweig Biochemie an dieser Schule ab. Rückblickend war dies der größte Fehler in meiner schulischen und beruflichen Laufbahn. Die Schulzeit war äußerst fordernd und anstrengend, geprägt von einem übermäßigen Lernstoff und teilweise ungerechten Lehrern. Manche Professoren konnten ihre persönliche Abneigung gegenüber einzelnen Schülern kaum verbergen, was das Lernen zusätzlich erschwerte. Glücklicherweise gab es auch einige, die das genaue Gegenteil verkörperten und unterstützend waren. Dennoch blieb die psychische Belastung enorm hoch, da der Lernstoff überwältigend war. Ein Vierteljahrhundert nach meinem Abschluss kann ich sagen, dass ein Abschluss an dieser Schule die beruflichen Aussichten eher verbaut. Junge Absolventen finden vielleicht eine Anstellung als gering bezahlte Laborkraft, doch ohne berufliche Umorientierung bleibt man oft auf der Strecke. Der Arbeitsmarkt in Österreich bietet nur wenige Stellen im Bereich der Chemie, Pharmazie und die vorhandenen Unternehmen bieten oft suboptimale Arbeitsbedingungen, wie Bewertungen auf Plattformen wie Kununu zeigen. Zudem verlagern immer mehr Firmen ihre Standorte ins Ausland, da Österreich mit hohen Steuern, Löhnen und strengen Auflagen ein weniger attraktiver Standort für die pharmazeutische und chemische Industrie ist. Daher rate ich jedem, der diese Schule besucht, sich unmittelbar danach weiterzubilden oder umzuschulen, und Eltern, die erwägen, ihr Kind dort anzumelden, davon abzusehen. Eine Ausbildung, die auf dem Arbeitsmarkt gefragter ist, wie etwa ein Abschluss an einer Handelsakademie (HAK) oder Handelsschule (HASCH), bietet bessere Zukunftsaussichten. Heute ist die Nachfrage nach Chemikern gering, und nur mit viel Glück oder guten Kontakten findet man eine attraktive Position. Während meiner Ausbildungszeit sah der Arbeitsmarkt noch deutlich positiver aus, doch heutzutage ist die Situation katastrophal. Versprechungen über großartige Karrieremöglichkeiten sind oft illusorisch und nur wenigen Glücklichen vorbehalten. Für diejenigen, die auf eine Anstellung in der Forschung hoffen, sei Folgendes bemerkt: Wer in der Forschung tätig ist, befindet sich beruflich in einer zeitlich begrenzten Position. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Forschung und Entwicklung oft die ersten Bereiche, die ein Unternehmen reduziert oder streicht. Für diejenigen, die glauben, ich sei der Einzige, der diese Erfahrungen mit dieser Bildungseinrichtung und dem anschließenden Berufsleben gemacht hat, möchte ich klarstellen, dass dem nicht so ist. Fast alle meine ehemaligen Mitschüler erlitten das gleiche Schicksal in ihrer beruflichen Laufbahn.
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Tester Tester ★☆☆☆☆
An sich eine tolle Schule mit engagiertem Lehrpersonal und vielen Möglichkeiten, praktisches Wissen zu sammeln. Was jedoch verbessert werden muss: Fächer wie Geografie oder Geschichte sind zwar allgemeinbildend, aber für angehende Chemiker nicht relevant. Stattdessen wäre es erforderlich, wenn man Schüler gezielter auf das Berufsleben vorbereitet – etwa durch Training für Bewerbungsgespräche oder praxisnahe Kommunikationsübungen. Gerade im Fach „Deutsch und Kommunikation“ sollte der Fokus stärker auf Grammatik, Rechtschreibung und Ausdruck gelegt werden. Leider werden hier oft Inhalte vermittelt, die wenig mit der realen Berufswelt zu tun haben. Ich bin von Prof. Gert Adler schwer enttäuscht - AUFPASSEN
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Jennifer Rödl ★☆☆☆☆
Frau Stieven ist nur zu den Burschen nett von höheren Jahrgänge im 2 Jahr sind alle so streng extrem kaum Schlaf Labors sind super die klassen alt und schäbig findet ihr nicht das manche Lehrer zu den 1Jahrgängen richtig fies sein können wird die Schule im 4 Jahr besser :)
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