Der Künstler, der das parasitäre Haus erschuf, hat wahrlich triftige Gründe, anonym zu bleiben. Oder will er Kunstinteressierte einfach ein bisschen auf den Arm nehmen. Dann wäre die Persiflage allerdings gelungen. Obwohl: Funktionsfähig ist das Tiny House nur in der Theorie. Kaffee kochen ist aus Sicherheitsgründen verboten, das Waschbecken ist leck und darf nicht mehr benutzt werden. Geduscht hat auch noch niemand - ich befragte das belustigte Personal. Im Übrigen wird wegen akuter Verletzungsgefahr ( scharfe Kanten) vor dem Haus gewarnt. Aber es soll ja im Januar auch verschenkt werden … Ich persönlich würde es noch um einen Saunabereich erweitern - ein kleiner Holzeimer mit Kelle würde nach dem vorliegenden Konzept völlig ausreichen. Im zweiten Stock ist der Blick auf ein paar Rohre in der Decke im ansonsten leeren Raum für jeden Ästheten ein Muss. Nur schade , dass dieser erste Mai Scherz 14 Euro Eintritt kostet. Liebes KUB -Team, vielen Dank für die Stellungnahme zu meiner Rezension. Ich weiß dieses Engagement zu schätzen - das ist nicht selbstverständlich. Trotzdem noch ein paar Gedanken dazu: Die persönliche Auseinandersetzung mit einem Kunstwerk erfolgt immer, unabhängig davon, ob man den Namen des Künstlers/der Künstlerin kennt oder nicht. Es werden immer eigene Erfahrungen, Sichtweisen und Kenntnisse eingebracht, die zur eigenen Interpretation führen und auch beeinflussen, ob man ein Kunstwerk schätzen kann oder eben auch nicht. Alles kann aber auch ad absurdum geführt werden: Ich fühlte mich in der Ausstellung stark an Ephraim Kishons Satire „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht.“ Die Lektüre dieses Textes ist vergnüglich - die Schlussfolgerungen muss man nicht teilen. Grüße nach Bregenz
Fotos
Bewertungen
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Sabine Wizemann ★☆☆☆☆
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Lukas Lorenz ★☆☆☆☆
O Sterne. Noch nie so eine lächerliche "Ausstellung" (falls man das überhaupt so nennen kann) gesehen. Sehr schade um die 14 Euro pro Person. Wir waren dort am 14.12.2025. Aufenthalt keine 10min. Tipp: Schaut euch einfach gratis das Video im Untergeschoss an - es gibt wirklich nicht mehr im Museum zu sehen. Kein Wunder, dass der Künstler anonym bleiben möchte. Was habe ich daraus gelernt? Immer zuerst die Ausstellung des Museums überprüfen, bevor man ein Ticket kauft.
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Max Reuter ★☆☆☆☆
Alle Kunstwerke sind auf den Bildern zu sehen. Jeder darf selbst entscheiden, ob er diese Art von Kunst mag. Das Gebäude ist schön. Ein Museum ist es nicht, zumindest nicht für mich. Als ich die Museumsaufsicht im obersten Stockwerk gefragt habe, ob es noch etwas anderes zu sehen gibt als diese drei Räume, meinte sie nur belustigt: „Nein, das ist das Highlight“, zeigte auf den Blechkasten und musste sich sichtlich bemühen, nicht zu lachen. Nachtrag: In der Eingangshalle steht mitten im Raum ein Drucker. Dieser stellt ebenfalls einen Teil des Gesamtkunstwerks dar, es sind daher nicht alle Kunstwerke auf den Bildern zu sehen. Tipp: Im Untergeschoss wird ein Video über die Ausstellungsgegenstände gezeigt. Das kann man sich erst anschauen und dann entscheiden, ob man 14 Euro dafür ausgeben will. Das Kunstwerk hat ja einen antikapitalistischen Charakter. Man darf sich schon fragen, ob dieses Statement bei einem derart hohen Eintrittspreis nicht etwas widersprüchlich wirkt.
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Rudolf Simon ★★★★★
Sehr interessante Ausstellung u.a. bzgl. der Künstlerin Małgorzata Mirga-Tas sowie Maria Lassnig…
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F. L. ★★☆☆☆
Leider wurden wir unfreundlich und arrogant von der Mitarbeiterin am Empfang behandelt. Das Museum ist zudem teuer, besonders da es wenig Werke zu sehen gibt. Ich habe mich dort nicht willkommen gefühlt (mich aber museumsadäquat verhalten). Es wirkt wie ein Ort, der nicht offen gestaltet ist und der Kunst nicht für alle Menschen zugänglich machen möchte. Das Gebäude selbst ist imposant.
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Marko Fink ★★★★★
Das Kunsthaus Bregenz ist wirklich ein tolles Reiseziel – wir waren bei der Aktion des Familienpasses "Reiseziel Museum"... Die Ausstellungen sind spannend und abwechslungsreich gestaltet, sodass für jeden etwas dabei ist. Besonders toll fanden wir die Bastel- und Mitmach-Sachen für Kinder – da können die Kleinen kreativ werden. Das Museum ist modern, übersichtlich und man fühlt sich sofort willkommen. Ein großartiger Ort, um Kultur mit der ganzen Familie zu erleben!
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Katrin P ★★☆☆☆
Uns hat das Kunsthaus leider nicht gefallen. Es sind nur 3 Etagen. Pro Etage hängen vielleicht 4 Objekte. Es kommt also nicht viel zusammen und wir waren in 30min durch. Auf jeder Etage hängen Werke vom gleichem Künstler. Da uns dessen Werke nicht gefallen haben, waren wir natürlich schnell durch.
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Ute Johanna Grunow ★★★★★
Imposante Architektur. Allein diese zu erkunden, ist einen Besuch wert. Das Museum bietet wechselnden Künstlern die Möglichkeit ihre Werke zu präsentieren. Die Lichtverhältnisse in den Räumen sind durch die architektonischen Feinheiten besonders.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Kunsthaus Bregenz?
Das Kunsthaus Bregenz befindet sich in der Karl-Tizian-Platz, 6900 Bregenz, Österreich
Wie lautet die Telefonnummer von Kunsthaus Bregenz?
Sie erreichen das Kunsthaus Bregenz unter +43 5574 48594433
Wie kommt man zum Kunsthaus Bregenz?
Zum Kunsthaus Bregenz gelangen Sie über den folgenden Link
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