Haben uns im Zuge unseres Jugendorchester-Ferienlagers für dieses Camp entschieden und wollten dort 4 Tage voller Spiel, Spaß und Musik verbringen. Gebucht wurde die Jugendherberge sowie das Campcenter. Jugenherberge: Dreckig und politisch motiviert Campcenter: Dreckig und politisch motiviert Freifläche: der frei zugängliche Bereich gut, aber voller Scherben Badeplatz: zwar veraltet, aber dennoch gut, Lage ist Top Jugendherberge Am Vormittag angereist lies die erste Enttäuschung nicht lange auf sich warten. Die Zimmer der Jugendherberge waren von Staub und kleinen Kriechtieren übersäht, sowie in den Nassräumen die Duschen von Schimmel umrungen, sodass man meinen könnte, dass die Unterkunft über die Zeit ein eigenständiges Ökosystem entwickelt hat. Zoologen mögen hier vielleicht die ein oder andere unbekannte Spezies vorfinden... Pluspunkt an dieser Stelle, dass ein Staubsauger zur Verfügung steht, sodass man die Reinigung immerhin selber durchführen kann. Was dennoch bleibt, sind die provokanten Statements durch Aufkleber auf allen erdenklichen Türen und Nischen, welche die Gesinnung der sozialistischen Jugendgruppen kundtun. Am stillen Örtchen möge man meinen, dass man nach verrichten der Notdurft und lesen der Statements einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. (womöglich nicht ganz einfach für eine unpolitisch, bzw. politisch neutral gestellte Person) Campcenter Die nächste Überraschung ereilte unserem Küchenteam, welches für die Selbstverpflegung mit angereist war. Nach Eintritt in das Center wird man von einem politisch motivierten Banner und der roten Partei Farbe derart niedergedrückt, sodass man am liebsten wieder umkehren möchte. (Vorteil am Abend: aufgrund defekten Lichts sieht man es kaum) Dennoch widersetzten wir uns dem Verlangen umzukehren und so wurde die Küche, welche wir für die Dauer unseres Aufenthalts mit gebucht haben aufgesucht. Diese war derart verdreckt sodass anfangs an ein Kochen nicht im Entferntesten zu denken war. Hierzu kam immerhin, nachdem der gröbste Dreck eigenständig entfernt wurde, dass wir vom Reinigungstrupp des Camps Unterstützung erhielten. Allerdings wurde der Rest des Campcenters vom Reinigungstrupp außer acht gelassen und so waren die Bierflecken an der Glasfassade und Verunreinigung des Eingangsportals, sowie des gesamten Gebäudes weiterhin, auch während der Dauer unseres Aufenthalts, unser Mitbestandteil. Auch hier bestehen gute Chancen, dass sich ein eigenes Biotop entwickelt. Vor allem in den Ecken des Saales weiß man nicht ob sich aus dem Staub schon ein neuer Bodenbelag gebildet hat, oder ob dies der ursprüngliche Boden sein soll. Rechtfertigung seitens Vermieter für die Verdreckung war, dass die andere am Campingplatz anwesende Jugendgruppe das Campcenter gar nicht benutzen hätte dürfen. Kann man gelten lassen oder auch nicht. Wir haben das so akzeptiert. in den folgenden Nächten wurden wir dann mehrmals von herumstreunenden Jugendlichen heimgesucht, die uns gebeten haben, dass sie die Küche mitbenutzen dürfen. Mit dem Argument, dass sie das immer so gemacht haben. Die bitte wurde klar abgelehnt. Als Hobby Privatdetektive aus der Schule von Tom Turbo sagte uns das, dass jene Jugendliche welche die Bitte an uns gerichtet haben, die Unruhestifter und Verunstalter aus den vergangenen Tagen waren. Außenanlage An sich großzügig, doch aufgrund feierwütiger Jugendlicher liegen in der Wiese Glasflaschen und Scherben. So mussten wir unsere Gruppe ermahnen, nicht Barfuß in die Wiese zu laufen. Auf der Freifläche befindet sich auch ein Sanitärhäuschen, welches allerdings von der anderen Jugendgruppe am Campingplatz in Anspruch genommen wurde. Bei kurzer Begutachtung wurden wir dann von Kindern zurechtgewiesen, dass wir wohl die Sanitäreinrichtungen im Hauptgebäude verwenden wollen und das hier nur für Kinder ist. (Feindbild derer sind ganz klar Erwachsene) Resümee Für jenen der seinen Kindern näher führen will, wie ordentlich es Zuhause sein mag, für den ist es eine klare Empfehlung. Gratis mit dazu gibt es vertiefendes Wissen zum marxistischen Manifest.
Fotos
Bewertungen
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Lukas Schmidt ★☆☆☆☆
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Selina Weiß ★☆☆☆☆
Unser Aufenthalt war eine einzige Enttäuschung. Das Personal ist einfach nur unfreundlich – man fühlt sich von der ersten Minute an nicht willkommen, sondern eher lästig. Freundlichkeit oder Hilfsbereitschaft sucht man hier vergeblich. Die Sanitäranlagen sind schlichtweg ekelhaft. Alt, verdreckt und in einem Zustand, der auf einem Campingplatz absolut inakzeptabel ist. Duschen und Toiletten möchte man am liebsten gar nicht benutzen, so ungepflegt sind sie. Alles in allem: Dieser Campingplatz ist sein Geld absolut nicht wert. Für uns definitiv nie wieder und absolut nicht zu empfehlen.
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Dieter Auer ★★★☆☆
An sich ist der Ort sehr schön, aber die Zimmer in der Jugendherberge sind sehr einfach eingerichtet, das ist zwar nicht schlimm, aber schlimm finde ich das man in den Zimmern keine Duschen und keine WCs hat. Bei den Duschen musste man immer schnell sein und rechtzeitig kommen, damit man genug Zeit zum Duschen hat. Das Essen war auch nicht das Beste, da es einfach ohne Liebe und ohne Geschmack zubereitet wurde bzw. ohne Geschmack war und nicht gewürzt war. Das beste am Essen war das Frühstück, da man immer die Wahl hatte was man nimmt. Das beste war aber der See in den man sich an einem heißen Tag eine Abkühlung holen konnte und die schöne Aussicht.
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Aysun Kaya ★★★★★
Wir sind -aufgrund von Auto schaden- erst Samstag Nacht angekommen und wurden super freundlich aufgenommen. Die MitarbeiterInnen reagierten sehr verständnisvoll und stellten alles zur Verfügung. Alle waren wirklich sehr nett, freundlich und gewissenhaft. Es ist eine klassische Jugendherberge. Die Zimmer, betten und alles weitere waren zufriedenstellend. Es wurde täglich gereinigt. Gegessen haben wir vor Ort nicht, das Essen kann ich nicht beurteilen. Es waren einige Jugendgruppen dabei. Für unsere Teenager war es super spannend und unterhaltsam. Der See ist einfach nur klasse und wunderschön. Wir kommen ganz sicher wieder- Danke sehr.
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Wiebke ★☆☆☆☆
Wir kamen kurz vor 19:00 Uhr an und wurden direkt unfreundlich abgewiesen. Die junge Dame an der Rezeption sagte, sie habe einen Zwölf-Stunden-Tag hinter sich und deswegen schlechte Laune – und warf uns kurzerhand raus, statt einfach kurz zu erklären, wie die Anmeldung läuft. Die Sanitäranlagen sind alt & ungepflegt – insgesamt einfach unterirdisch. Wir sind direkt weitergefahren. Nie wieder.
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Iris Wiedermann ★★★★☆
Ein wunderschöner Platz um in der umliegenden Natur seine Ruhe zu finden. Camping und Jugendherberge der Sozialistischen Jugend. Man darf ich kein Hotel oder dergleichen erwarten - eine schon lang bestehende Herberge die mit den richtigen Kunden die nicht Luxus erwarten und wissen wie das Leben spielt total zum genießen ist. Einfach auf das Wesentliche besinnen und nicht ständig im außen Probleme suchen. Immerhin sind sie nicht auf der Jagd nach Millionen :)
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