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  1. Michael Drescher ★☆☆☆☆

    Enttäuschend und fachlich schwach. Wenig sozialer Umgang, kein sichtbares Einfühlungsvermögen. Nur kalte, trockene Praxis und distanziertes Urteilen über den Patienten. Ich musste mir im Nachgang korrekte Fachinfos (u. a. via ChatGPT) besorgen, um die Behandlung einzuordnen. Krisenmanagement unzureichend: Bei depressiven Episoden mit potenziell suizidaler Gefährdung nur der vor die Füße geworfene Hinweis „gehen Sie in die Klinik. Es ist Ihre Schuld wenn Sie es nicht tun“, ohne Safety-Plan, erreichbare Soforthilfen oder praktische Unterstützung ist für bedürftige Patienten nicht tragbar. Das schiebt die Verantwortung leichtfertig auf den Patienten und ignoriert völlig die krankheitsbedingt eingeschränkte Handlungsfähigkeit. Nebenwirkungen ignoriert: Geschilderte Probleme unter Sertralin (Kopfschmerzen, Übelkeit usw.) wurden pauschalisierend abgetan statt dokumentiert und in die weitere Planung einbezogen. Patientenzentrierte Entscheidung fand nicht statt. Notfallmedikation (PRN) fehlgeleitet: Benzodiazepine (Psychopax Tropfen) wurden für Notfallsituationen pauschal ausgeschlossen, obwohl Benzodiazepine genau dafür existieren. Stattdessen wurde zur Einnahme von Quetiapin gedrängt, trotz Bericht von schlechter Verträglichkeit (wurde ignoriert mit "es macht Ihren Zustand nicht schlechter"). Keine praktikable Akut-Alternative wurde gegeben – das ist in Krisen eine fatale Versorgungslücke. Aufklärung zur Medikation mangelhaft: Keine klare Info zu Venlafaxin-Titration, Interaktionen mit Bupropion, Absetzsymptomen oder Blutdruck-Monitoring. Auch wurde für das bisher eingenommene Bupropion keinerlei Vorgehensweise für ein kontrolliertes Absetzen angesprochen. Kommunikation problematisch: Moralisierende und respektlos klingende Aussagen wurden gemacht („Ihr Wille ist das Problem“, „Kann ich Ihnen überhaupt etwas recht machen?“). Solche Aussagen sind absolut nicht sachlich, belasten die therapeutische Beziehung und wirken entwertend. Die Nebenwirkungsberichte des Patienten werden dabei gänzlich ignoriert, als ob der Patient grundlos kritische Anmerkungen zu einzelnen Behandlungspunkten machen würde. Fazit: Wenig Zuhören, kein Aussprechen lassen, keine freundliche Empathie, keine gemeinsame Entscheidungsfindung, kein umsetzbarer Krisenplan. Ich setze die Behandlung nicht fort und muss aufgrund dieser nicht-entschuldbaren, negativen Erfahrung von dieser Ordination abraten.

  2. Stefanie K. ★☆☆☆☆

    Das Gutachten ist äußert fragwürdig. Ein Arzt, der behauptet nach einer Stunde seinen Patienten zu kennen, empfinde ich generell als äußerst fragwürdig.

  3. Juergen Daglinger ★☆☆☆☆

    Leider ein Gutachten erstellt welches nicht ganz richtig ist.

  1. Demokrat Berisha ★★★★★

    Super Psychotherapeut! Einfühlsam kennt sich bestens aus!!! Sehr empfehlenswert. Nach 2 Sitzungen ging es mir viel besser! Man braucht halt eben einen Menschen gerade in schwierigen Zeiten der dich versteht, und sich bestens auskennt.

  2. Werner Eichinger ★★★★★

    Sehr aufmerksam, kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen, bringt Beispiele und hat sehr nachvollziehbare Erklärungen.

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