Eine ganz klare 5/5 Sterne Erfahrung! Ich habe mir vor meinem Antritt zum 8 wöchigen stationären Aufenthalt hier die Rezensionen durchgelesen, welche mich sehr motiviert haben und ich kann jetzt (nach meinem Aufenthalt) mich den (meisten) Leuten nur anschließen die hier bewertet haben. Ich kann mir die 1/5 Bewertungen von Leuten nur so erklären, dass es sich um Personen handelt, die entweder noch nicht bereit waren oder sich erwartet haben, dass sie ohne intrinsischen Aufwand dort von Zauberei 'geheilt' werden. Ich war für 8 Wochen im (Glücks)spieler-Turnus, wobei alles Spieler auch die Alkohol-Gruppen besuchen mussten. Zu den Pflichtterminen gehörten: Diese Gruppe (2x Spieler, 3x Alk /Woche), die Visiten (2x/W Pflicht) und die Einzelgespräche mit deinem Psychologen (1-2x/Woche)). Abseits davon, gibt es unzählige andere Angebote, wobei ich nur empfehlen kann so viel wie möglich auszuprobieren und die schönen/spannenden/lustigen Aktivitäten zu behalten. Ein paar Bsp: Stockschießen, Yoga, Atemübungen, Ergotherapie, Gespräche mit Sozialarbeitern, Töpfern, Zeichnen, Walken, Wandern, Gymnastik, Achtsamkeitsübungen, ...) Ich selbst hielt einige dieser Dinge immer nur für Hokus Pokus, aber wenn man dem Ganzen eine Chance gibt und nicht darüber nachdenkt, was 'die anderen darüber denken', kann etwas sehr wertvolles entstehen. Ich möchte mich sehr herzlich bei allen Beteiligten bedanken, ein unglaublich eingespieltes Team und ich meine wirklich jeden der dort arbeitet (Köche, Ärzte, Pflege, Psychologen, Ergotherapeuten, Sozialarbeiten, uvm.) Ich hatte ein unglaubliches Glück mit den Leuten die zeitgleich mit mir dort waren, da man auch außerhalb der Therapiezeiten viel unternehmen konnte (Spieleabende, Fußball schaun, Austausch über die vergangen Gruppen und über die Krankheiten generell). Ich hatte das Gefühl, dass alles was dort passiert ist, einen Sinn und Zweck für die Therapie hatte! Ganz herzlich möchte ich mich bei meiner Psychologin Frau Mag. Schratter bedanken, mit der ich wirklich sehr gut zusammen gekommen bin und sehr wertvolle Gespräche haben durfte. Die ersten 4 Wochen hatte ich ein Doppelzimmer, danach ein Einzel. (Je nach Aufnahmen, wartet man länger oder kürzer auf ein Einzelzimmer). Ich freute mich auf das Einzelzimmer, hatte jedoch auch mit meinem Zimmerkollegen riesen Glück und eine sehr gute Zeit! Es ist unmöglich zusammenzufassen, welche Dinge ich mir alles mitgenommen habe. Man bekommt in dieser Zeit, jeder seinen eigenen, Koffer an Tools an die Hand gelegt um gestärkt und gewappnet wieder ins 'echte, abstinente Leben' zurückzukehren. Was mir auch klar geworden ist: Man muss es wollen! Das ist in meinen Augen essentiell. Denn um sich diesen 'Koffer' anzueignen, braucht es Motivation und Eigenverantwortung. Der Aufenthalt ist keine Maniküre, keine Kur, in der man als passiver Patient verweilen sollte!! Ich möchte damit nicht abschrecken, da es wirklich eine unglaublich schöne Erfahrung war, sich dort zu öffnen. Die Spieler mussten das Smartphone abgeben und bekamen ein Tastenhandy. Es war die ersten paar Tage nicht so leicht, aber man lernt dadurch auch, wie man diese entstandene freie Zeit sinnvoll nutzen kann. Es gab auch Angebote, für Paar/Familiengespräche, welche absolut zu empfehlen sind! Ich bin seit 2 Wochen wieder daheim und nach wie vor voll motiviert, aber habe auch noch immer großen Respekt und auch etwas Angst vor der Zukunft. Aber die Zukunft ist ein Raum, den man sich selbst schaffen kann, soll oder auch muss. Man muss sich nicht von der Krankheit leiten lassen, sondern man lernt, wie man die Krankheit annimmt und mit ihr durchs Leben geht, ohne an ihr zu zerbrechen. Ich wünsche allen, die diesen Weg gehen wollen oder schon dabei sind alles erdenklich Gute! Es gibt genug schöne Dinge auf dieser Welt, die man erst durch eine Abstinenz (egal wovon) erkennen kann. 8 Wochen vergehen schnell, vor allem der 'Mittelteil' wenn man mal angekommen ist. Tut es für euch. Danke De-La-Tour
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Bewertungen
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Moritz ★★★★★
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Jasmin Egger ★☆☆☆☆
Keine Hilfe – als Angehörige enttäuscht Mein Mann war zur Spielsuchttherapie in der Einrichtung De La Tour in Treffen. Leider war der Aufenthalt völlig wirkungslos: Er hatte während der Therapie weiterhin Zugang zu seinem Handy und spielte ungehindert weiter. Von einer ernsthaften Therapie gegen Spielsucht kann da keine Rede sein. Auch wir als Angehörige wurden nicht einbezogen, keine Gespräche, keine Aufklärung, keine Unterstützung – dabei ist genau das bei Suchterkrankungen entscheidend. Insgesamt schlechte therapeutische Betreuung, keine nachhaltigen Ansätze. Es hat ihm und uns absolut nichts gebracht. Sehr enttäuschend.
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Werner Gruber ★★★★★
Ich war im August 2023 zur Behandlung hier. War ein sehr angenehmer Aufenthalt der mir sehr geholfen hat. Ein danke an dieser Einrichtung.
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Dietmar Resinger ★★★★★
Sehr Kompetentes Haus, alle sind Sehr nett und Höflich.Seh gutes Ärzte und SchwesterTeam.Die Therapie ist perfekt und hilfreich.Das Essen schmeckt sehr lecker und ist reichlich.Probleme werden schnell erledigt.Die Umgebung ist sehr schön und regt zum Sport an.Danke an das De la Tour Team.
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Peter Horvath ★★★★★
Ich war 2000 bis 2001 im KH,ich bin seither trocken,mir hat das ganze Umfeld und die gute Betreung fasziniert. Nur das jährliche Treffen geht mir ab,das war eine Walfahrt für mich.
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Robert Schuiki ★★★★★
Bestes Krankenhaus das ich je gesehen habe. Super kompetente Beratung und Hilfe sowie heimelieges Ambiente. Wunderschöne Umgebung. Mir wurde super toll geholfen. Vielen Dank!
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Valentin Oitzinger ★★★★★
Ich war im Jänner und Februar 2018 wegen Problemen mit Alkohol in oben genannter Einrichtung zum Entzug in Behandlung. Über die Zeit in diesem Krankenhaus kann ich nur positives berichten. Hier wird kompetente und liebevolle Behandlung durch Mediziner, Psychiater und Psychologen "groß geschrieben". Dies trifft auch für Pflegepersonal, Therapeuten und alle sonstigen Personen welche um das Wohl der Patienten im engeren oder weiterem Sinne zuständig sind. Sie alle haben mitgeholfen daß ich seit jener Zeit "alkoholfrei" lebe und dies problemlos. Ganz im Gegenteil! Mein Leben ist wieder absolut lebenswert geworden denn auch mein körperlicher Zustand hat sich verbessert. Es sind zwar erst rund drei alkoholfreie Jahre aber meine Familie, mein Umfeld und selbstverständlich ich sind stolz darauf und hoffnungsvoll daß es so bleibt. Ohne oben genannte Hilfe in diesem Krankenhaus wäre dies nicht möglich gewesen. Danke vielmals!
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