Der letzte Rest des ursprünglichen Dorfes Lebarn, das vermutlich im Zuge der 1. Wiener Türkenbelagerung zerstört wurde. Als letztes Baudenkmal mehrer Orte der Umgebung, die das gleich Schicksal erlitten und nicht, wie andere zum Teil mit Kroaten besiedelt wurden, würde der Turm aufgrund seiner lokalhistorischen Bedeutung mehr Beachtung verdienen (Schautafeln, Zugangsweg).
Bewertungen
-
Christian Kübrich ★★★☆☆
-
Stefan Stopko ★★★★★
Sehr schade, das sowas schönes so verrottet. Es wäre doch kein großer Aufwand der Landesregierung den Turm etwas schöner herzurichten, einen Asphaltweg bis zum Turm zu bauen, ihn etwas zu renovieren, Bänke und eine Infowand hinzustellen und vielleicht noch eine Aussichtsplattform auf dem Turm aufzubauen...
-
Juraj “George” Siroky ★★★★★
Hoch interessant! Von verschollenen Ortschaft sieht man auch bisschen. Die zwei Grabhügel leider nicht mehr. Auch sie sind heute verschwunden, standen aber zweifellos auf dem zur Gemeinde Berg gehörigen „Leberfeld”, das ihre Erinnerung heute noch festhält. Es waren sicherlich hallstattzeitliche Hügelgräber beträchtlichen Ausmaßes, wie wir sie aus vielen nahegelegenen burgenländischen Orten kennen, und dort im offenen Felde weithin sichtbar. Sie haben ja auch der späteren Ortschaft „Lewarn" den Namen gegeben.
-
George Siroky ★★★★★
Hoch interessant! Von verschollenen Ortschaft sieht man auch bisschen. Die zwei Grabhügel leider nicht mehr. Auch sie sind heute verschwunden, standen aber zweifellos auf dem zur Gemeinde Berg gehörigen „Leberfeld”, das ihre Erinnerung heute noch festhält. Es waren sicherlich hallstattzeitliche Hügelgräber beträchtlichen Ausmaßes, wie wir sie aus vielen nahegelegenen burgenländischen Orten kennen, und dort im offenen Felde weithin sichtbar. Sie haben ja auch der späteren Ortschaft „Lewarn" den Namen gegeben.
-
F. B. ★★★☆☆
Mitten in den Feldern, ehe man nach Kittsee hineinfährt, fällt einem dieser typisch mittelalterliche Turm auf. Im Internet ist kurioserweise zu lesen, dass man sich unklar darüber ist, ob es ein Wach- oder Kirchturm war. Dass an den wehrhaften Turm ein Kirchenschiff angebaut war, erkennt nämlich auch der Laie. Der Turm ist der letzte Rest des 1529 zerstörten Ortes Lebarn und hätte etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Zum sehenswerten Turm führt kein beschildeter Weg, man muss durch die Felder gehen und hoffen, hier niemandes Besitz zu stören. Am Turm gibt es auch keine Hinweistafel zur Geschichte. Wer, wie die meisten, das Bauwerk eher zufällig entdeckt, ist auf Eigenrecherche angewiesen.
Neue Bewertung
Häufig gestellte Fragen
Wie kommt man zum Heidenturm Kittsee?
Zum Heidenturm Kittsee gelangen Sie über den folgenden Link