Bewertungen

  1. Martin Wimmer ★★☆☆☆

    Ich bin zweigeteilt - einerseits gibt es einen Mag. Pressl, der sehr kompetent, fachkundig und geduldig ist. Alles wurde im Detail erklärt, die TPLO-Operation verlief sehr gut und unsere Husky-Hündin hat sich rasch erholt (sicherlich auch durch unser Handeln, aber bei nicht fachgerechter Behandlung hilft das beste Verhalten Post-OP nichts). Bei Behandlungen durch Mag. Pressl haben wir uns gut aufgehoben und betreut gefühlt. Anders leider bei anderen Besuchen: lange vor der TPLO erhielten wir von einer anderen Tierärztin dort die Aussage „das ist eine Kleinigkeit, das kriegen wir rasch hin“. Hätte man da schon das Kreuzband angesprochen, hätten wir unserer Hündin Monate voller Qualen (zusätzliche Untersuchungen, Sedierungen/Narkosen für CT etc.) ersparen können, ganz abgesehen davon, dass die Medikamente und Behandlungen, die dadurch bis zur OP anfielen, Tausende von Euro gekostet haben. Ja, wir wollten vor einer solchen OP alle Optionen probieren, doch das nur basierend darauf, dass diese Ärztin von einer Kleinigkeit sprach. Bei einem anderen Besuch wegen einer Ohr-Behandlung musste unsere Hündin abermals sediert werden, da die dann behandelnde Ärztin anders nicht das Ohr anschauen konnte/wollte („wollte“ deswegen, weil es kurz darauf bei einem anderen Tierarzt völlig problemlos möglich war, ohne Sedierung). Aus dieser Narkose, die im Jahr 2025 bereits die 8. Narkose war, wachte unsere Hündin beinahe nicht mehr auf, selbst die Tierärztin probierte schon mit Gegenmitteln, Schmerzerzeugung usw., sie munter zu bekommen. Erst nachdem wir mehrmals panisch gesagt haben, dass sie etwas tun sollen, denn der Hund wacht nicht auf, wurde sie an Infusionen angehängt und kreislaufstabilisierend gearbeitet. Danach wurde sie dann langsam munter, hatte aber noch einige Tage danach an den Folgen zu kämpfen (Müdigkeit, Angstzustände, etc. - was wir nur mit viel Geduld und Gegenmaßnahmen halbwegs in den Griff bekamen). Wir hatten daraufhin um ein telefonisches Gespräch mit der Klinikleitung ersucht, wurden aber nicht zurückgerufen und entschlossen daraufhin, per Mail Kontakt aufzunehmen. In der Antwort verwies man bloß darauf, dass (sinngemäß) ja eh alles richtig gemacht wurde und es halt manchmal leider dazu kommen kann, dass sowas passiert. Es wurde ignoriert, dass unserer Hündin ins operierte Bein gestochen wurde (woraufhin diese natürlich aufschrie, die Tierärztin erschrocken und weggezuckt ist und die Spritze im Bein stecken ließ), und so weiter. Wir haben dann noch einmal geschrieben mit der Bitte um Überprüfung, da wir so keine Behandlungen dort mehr durchführen lassen wollen aufgrund des Vertrauensverlustes, auf diese Mail haben wir dann gar keine Antwort mehr erhalten. 2 Sterne habe ich vergeben, da die TPLO samt Betreuung durch Mag. Preßl einwandfrei war, da haben wir uns wirklich wohl gefühlt (gut, auch über 3.000 Euro dafür ausgegeben inkl. Medikamente und Folgetermine, vielleicht deswegen…) - die anderen Besuche waren aber leider wie oben beschrieben und wenn ich mir die restlichen Kommentare hier ansehe, besonders „neueste“, dürfte es gravierende Themen geben. So lange diese Themen nicht geklärt werden und man bei sich selbst keinen Handlungsbedarf sieht, kann ich nur empfehlen, andere Örtlichkeiten aufzusuchen. Dass die Preise zudem verglichen zu anderen Kliniken teilweise deutlich höher sind ist jedenfalls auch ein Argument. Wenn dafür die Qualität stimmen würde und man den Mehrwert bekommt, ist man gerne bereit, diesen Mehrpreis auch zu bezahlen, aber am Ende des Tages sinkt die Qualität und die Preise steigen. Schade, denn bis vor einiger Zeit war diese Tierklinik ein toller Ort, das dürfte heute leider nicht mehr der Fall sein.

  2. M. A. ★★★★★

    Wir waren mit unserer Katze ohne Termin in der Klinik, da unsere Haustierärztin Wasser im Bauch festgestellt hat, was dringende Abklärung benötigte. Beim ersten Anruf bevor wir hinfuhren war die Dame am Telefon sehr freundlich und hat gleich nach unseren Namen (Katze und Besitzer) und nach bereits vorhandenen Befunden/Röntgen/… gefragt. Natürlich gab es eine Wartezeit, aber es kam relativ flott zwischendurch eine Pflegerin und hat sich unsere Katze angesehen, um eine Ersteinschätzung des Zustands zu machen und ob es ein zeitkritischer Notfall ist oder wir ein bisschen warten können. Alle Untersuchungen wurden kompetent durchgeführt und waren sinnvoll und wir bekamen sogar noch am Abend einen Anruf, ob alles in Ordnung ist. Der Preis war in Ordnung in Anbetracht der vielen Untersuchungen und dass wir ohne Termin, d.h. als Notfall dort waren. Wir waren zufrieden.

  3. Caro C. ★☆☆☆☆

    Wir waren mit unserem Kater Charlie im Notdienst dieser Tierklinik und ehrlich gesagt war das eine Erfahrung, die ich niemandem wünsche. Schon bei der telefonischen Anmeldung und dann nochmal beim Eintreffen haben wir ganz klar gesagt, dass Charlie keinen Harn mehr absetzen kann, nur noch Blut kommt und wir deswegen den Verdacht auf einen Harnwegsverschluss haben. Und wer das kennt, weiß: "Wenn eine Katze oder ein Kater nicht pinkeln bzw. keinen Urin absetzen kann, handelt es sich um einen absoluten Notfall! Meistens liegt ein sogenannter Harnröhrenverschluss vor." -fellomed.de "Wenn deine Katze nicht in der Lage ist, Urin zu produzieren, ist dies ein medizinischer Notfall, und sie braucht sofort eine tierärztliche Notfallversorgung." -firstvet.com Trotzdem mussten wir über eineinhalb Stunden im Wartezimmer sitzen. In dieser Zeit wurden alle Personen nach uns vor uns drangenommen. Sogar mehrere Leute ohne Tier, die nur (teilweise unangemeldete) Besuche gemacht oder ein Tier abgeholt haben. Wir waren am Ende wirklich die allerletzten, die überhaupt noch drangekommen sind und das, obwohl wir einen klar geschilderten Notfall hatten. Auf die Frage, wie das sein kann, haben wir von der Rezeption gar keine richtige Antwort bekommen. Nur ein Kopfschütteln. Auch der Arzt konnte später nicht schlüssig erklären, warum ausgerechnet wir so lange warten mussten. Er griff nur im Wartezimmer kurz auf seinen Bauch und meinte, es sei ja alles in Ordnung. Zur Behandlung selbst: - Charlies Bauch wurde rasiert und für eine Blasenpunktion desinfiziert. Dann hat der Arzt gemeint, er holt ein Ultraschallgerät, kam ohne ca. 10min. später zurück und fuhr fort. - Der Arzt wollte eine bereits geöffnete und wieder verschlossene Spritze verwenden und erklärte uns, diese sei dennoch steril. Wir haben dies abgelehnt und auf eine neue Nadel bestanden. - Teilweise wurde auch ganz ohne Handschuhe gearbeitet (siehe Foto). - Während einer Medikamenten-Injektion war die Nadel anscheinend nicht richtig am Spritzenansatz befestigt. Als der Arzt dann injiziert hat, hat sich die Nadel teilweise gelöst, sodass ein Teil des Medikaments neben Charlie gelandet ist und gar nicht im Gewebe. Danach wurde einfach neues Medikament geholt und nochmal gespritzt. - Charlie wurde sediert, aber ohne jegliche Überwachung während der Sedierung. Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich schockiert, vor allem bei einem geschwächten Tier. Ich sollte dann sogar doch bitte die Zunge halten. - Bei der Blasenpunktion tat sich der Arzt sehr schwer. Er musste zweimal mit derselben Nadel einstechen, weil offensichtlich zu starker Unterdruck in der Spritze war und vorher keine Luft hineingelassen wurde. - Die Spritze danach war komplett blutrot, also ein deutlicher Hinweis darauf, wie ernst Charlies Zustand zu dem Zeitpunkt schon war. - Trotz erhöhter Harnwerte, die bereits auf einen Harnstau hingewiesen haben, wurde uns gesagt, es sei vermutlich „nur eine Blasenentzündung“ und wir sollten „am nächsten Tag nochmal für eine erneute Blutuntersuchung kommen“. Ohne mikroskopische Untersuchung oder sonstigen Nachweis für Bakterien wurden wir mit Antibiotika einfach wieder weggeschickt. Am nächsten Tag mussten wir dann in eine andere Klinik, weil es Charlie immer schlechter ging. Dort wurde er sofort als Notfall eingestuft (ohne eine Sekunde Wartezeit), bekam umgehend einen Katheter gelegt und musste anschließend stationär aufgenommen werden. Genau so, wie es bei einem drohenden oder bestehenden Harnwegsverschluss medizinischer Standard ist. Und ganz ehrlich: Charlie hätte das hier fast nicht überlebt, und das nur, weil sein offensichtlicher Notfall nicht ernst genommen wurde und die Situation komplett falsch eingeschätzt wurde. Unser zweieinhalb Jahre alter Kater hätte an dieser Wurschtigkeit und Fahrlässigkeit beinahe sein Leben verloren. Für diese „Behandlung“ haben wir übrigens über 600 Euro bezahlt. Das Geld ist am Ende egal. Aber die Tatsache, wie knapp es für Charlie war, werde ich der Klinik nicht einfach so verzeihen.

  1. barbara ★☆☆☆☆

    Gestern mit Termin um 13 Uhr zum CT gekommen, avisiert von unserer Haustierärztin. Die Magistra vor Ort meinte noch, das ist eine leichte Narkose, CT dauert keine 10 Minuten, so gegen 15 Ihr wird sie fertig sein, ich rife Sie an. Wir gehen weg, kein Anruf, kommen um 15 Ihr zurück, keine Reaktion. Wir warten, nichts. Ich frage nach, gegen 16 Uhr, da heißt es, sie wacht gerade auf, dauert noch ein bisserl. Wir warten weiter, keine Info, kein garnichts. Gegen 18 Ihr wird es mir zu bunt, ich frage nochmals nach, da heißt es wieder, sie wacht auf. Sonst keinr Info. Dann endlich werden wir aufgerufen. Da plötzlich gab es Probleme und die Hündin sollte über Nacht bleiben. Habe ich abgelehnt und meinen Hund gefordert.Die Rechnung war aber schnell fertig. Fazit: 5 Stunden für ein CT, keine Info, kein Befund - nie wieder. Und die Hündin hatte zu Hause weder Probleme, noch war sie in Gefahr.

  2. Sylvia Angela Krivanek ★★★★★

    Ist mir von meiner Tochter empfohlen worden und ich kann ihrem Urteil nur recht geben. Trotz einem Notfall in der Nacht! Von Samstag auf Sonntag erstklassige Betreuung von Mensch ( inklusive dem Verleih eines Ladekabels) und Tier (verletztes Meerschweinchen). Die Behandlung war nicht nur kompetent sondern auch liebevoll. Bezahlung weniger als erwartet.

  3. c. e. ★★★★★

    Ich kam mit einem Notfall in die Klinik, meine Katze wurde mir sofort an der Rezeption ohne Wartezeit abgenommen und zu einem Tierarzt gebracht. Nach einer Wartezeit gab es dann ein Erstgespräch mit einer Tierärztin, die uns sofort sagte, dass die Katze im kritischen Zustand ist und bleiben muss. Wir wurden auch sofort über die voraussichtlichen Kosten informiert. Am nächsten Morgen gab es eine SMS mit dem Update und am Nachmittag einen Anruf der Tierärztin. Die Katze musste 3 Nächte bleiben, jeden Tag gab es 2 Updates und wie sie stabil war, durften wir sie auch besuchen. Die Besucherräume sind sehr nett und man darf mit seinen Tier allein in einem Raum bleiben. Das Pflegepersonal ist auch sehr lieb und ich hatte das Gefühl, dass meine Katze gut aufgehoben ist. Mittlerweile ist meine Katze wieder daheim und ich bin dem Klinikpersonal extrem dankbar, dass sie gerettet wurde.

  1. Kruemmelmonster1994 ★☆☆☆☆

    War gestern mit meiner Kater in der Nacht in der Klinik. Heute habe ich ihn heute wieder geholt. Eine Diagnose habe ich keine bekommen sondern nur einen Verdacht. Er war vom Brustkorb bis zur Schweifspitze voller Urin und er hatte eine blutige Pfote. Bei Nachfrage wie ich meine Katze wieder sauber bekommen werde, bekam ich die Antwort in der Badewanne. Nach einem neuerlichen Anruf, wurde einfach nur gesagt, dass es bei ihnen nicht passiert ist. Die Rechnung macht 690€ aus. Es wurde ein Zuschlag für die Nacht, ein Zuschlag für einen Notfall und eine Zuschlag für das Wochenende verrechnet. Es war das letzte Mal in dieser Klinik.

  2. KS ★★★★★

    Wir waren da wegen akuten Magen-Darm Probleme bei meinem Junghund. Nicht nur war der Arzt am Notruftelefon sehr kompetent und hilfreich sondern das Team während der regulären Öffnungszeiten angenehm, zuvorkommen und offensichtlich fachkundig. Mein Hund würde mit viel Einfühlungsvermögen behandelt und ich ausführlich aufgeklärt. Ich kann es jedem empfehlen.

  3. Cee Ara ★★★★★

    War zum ersten Mal dort. Bei unserer Hündin mussten wir Herz und Lungen Ultraschall machen. Ging schnell, haben uns gute Tipps gegeben und war auch preislich nicht so schlimm.. Kann ich nur empfehlen!

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