Anwalt wird als Verfahrenshilfe zugeteilt. Beim Erstgespräch ok. Dann schickt er seinen Anwärter zum Scheidungstermin. Ich befürchte schon, aber akzeptiere. Der gute Mann macht bei zwei Sitzungen nicht einmal den Mund auf, während ich unter Beschuss der Gegenanwältin und des narzisstischen Exgatten stehe. Ich werde in die Ecke gedrängt, es wird notiert, dass ich auf den Unterhalt verzichte, und ich werde auch hinmanövriert,eine Kontaktrechtsregelung vorzuschlagen. Dabei war der exgatte gewalttätig und begleitete Kontakte waren meine ursprüngliche Linie gewesen. Gewalt wird nicht einmal erwähnt. Der Anwärter schweigt. Ich rufe die Woche drauf Pfaller persönlich an und darf mir in einer unwirschen, überheblichen Manier anhören dass ich gefälligst keine Forderungen stellen soll. Werde angegangen und gebe mich geschlagen. Unterzeichne die Scheidung so wie erwähnt. Komme raus mit dem eklatanten Gefühl, völlig über den Tisch gezogen zu sein. Ich beginne zu recherchieren, finde FEM.A, finde eine Wiener Topanwältin und beschließe sie privat zu nehmen. Schon beim ersttermin ein drastischer Unterschied: als erstes ist sie zutiefst schockiert dass ich trotz der Gewalt des Exmannes eine Scheidung mit beidseitigem verschulden und Unterhaltsverzicht abgeschlossen habe. Wo war Ihre Vertretung? fragt sie. Ich hätte nie auf mein Geld verzichten dürfen. Ich hätte so viel mehr aus der Scheidung rausholen können. Ich erkläre. Gott sei Dank habe ich endlich eine kompetente Person an meiner Seite die sich für meine Geschichte interessiert und bereit ist, mir im Pflegschaftsverfahren zu helfen. Fazit: Ich hätte meinen Fall so leicht gewinnen können, habe aber tatsächlich total verloren, da niemand in dieser neuen, schwierigen Situation vor Gericht an meiner Seite war, der sich die Mühe gemacht hätte, meine Geschichte zu verstehen und passend zu argumentieten. Es ist systematisch Gewalt passiert, doch die Scheidung wird mit beidseitigen verschulden vollzogen (wo war überhaupt mein Verschulden?!) Ich stehe unter Beschuss, während der Anwärter sein Papier vollkritzelt. Als ich dem "Chef" erkläre, ich habe mich schlecht vertreten gefühlt, werde ich angeschrien. Wow. Finanziell habe ich nun auch verloren, der Unterhaltsverzicht ist leider irreversibel. Zum Glück sind noch nicht alle Verfahren abgeschlossen und diese mache ich nur noch mit jemandem, der meinen Fall auch ernst nimmt. Ich versuche mich zu trösten, dass alles was im Leben passiert, zum Besseren ist. Doch der bittere Nachgeschmack bleibt. Diesen Anwalt empfehle ich keiner Frau in meiner oder einer ähnlichen Situation. Mag sein, dass er woanders gut ist, wenn man ihm brav sein Honorar überweist, aber für mich war diese Kanzlei einzig und allein eine riesengroße Enttäuschung.
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Daria Wagner ★☆☆☆☆
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Sabine Sieber ★★★★★
Der Beste.
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Katarina Bekteshi ★★★★★
Spitze!!!!!
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Häufig gestellte Fragen
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